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Routeninfo Frankreich
Via Podiensis
Französischer Jakobsweg von Le Puy nach St. Jean
 
ImpressionImpressionImpression
 
 
  Via Podiensis: detaillierte Beschreibung
Impressionen
 
 
  6. Tag: Von Montgros nach Espalion
12 km/W + 30 km/R = 42 km
Sicher nehmen Sie am Morgen noch etwas von der besonderen Atmosphäre ,Rosalies' mit auf Ihre Wanderung über die alten Dorfverbindungswege. Wild wachsende Himbeeren säumen die Zäune, hinter denen die Kälber mit ihren robusten braunen Fellen dem rauen Klima trotzen. Graue und grüne Farbtöne beherrschen das Landschaftsbild, nur bei genauem Hinsehen zeigt sich am Boden ein niedrig wachsender Teppich von kleinen bunten Blüten.
Vielleicht inspiriert Sie ein sonniger Morgen zum Besuch der Kirche Notre Dame de la Carce von Nasbinals, gerne schauen Sie in den gegenüber liegenden duftenden Bäckerladen. Mögliche Nebel lichten sich erst spät, und taunasse Wiesen werden Sie ein gutes Stück begleiten. Weit abseits aller Straßen erstreckt sich nun der Pilgerweg, die weiß-roten Zeichen sind teilweise mühsam zu finden.
Unter Naturschutz stehendes Knabenkraut, gelb blühender Enzian und flach wachsender Ginster schmücken die feuchten Bergwiesen, unterbrochen von Natursteinmauern und erhalten gebliebenen Buchenwäldern. Oben, von der kleinen Schutzhütte aus, hat man einen schönen Ausblick auf die nördlichen Bereiche, die nun schon lange hinter einem liegen. Kein Verkehr stört hier weit und breit, und in die Stille dieser der Natur überlassenen Landschaften mischt sich allenfalls das Zwitschern der Vögel.
So haben Sie die Höhe von 1300 Metern und mit Aubrac die Reste einer ehemals bedeutenden Station auf dem langen Weg nach Santiago erreicht. Die Ausmaße der Klosteranlage, die selbst nur Teil eines weitläufigen Hospiz-Komplexes war, sind heute kaum mehr vorstellbar. Bei Chez Germaine und ihren Katzen lässt man sich die berühmte Aligot (Käsesuppe), den Himbeerkuchen und Aubrac-Tee schmecken, und bei gutem Wetter haben Sie später Aussicht auf das südlich verlaufende Lottal und Teile des hier beginnenden Aveyron.
Wieder auf den Rädern nutzen Sie die Gelegenheit, sich über weite Strecken einer schmalen Landstraße hinabrollen zu lassen. Hinter St. Chély gilt es, die Räder noch einige Höhenmeter hinauf zu treten, um von dort Aussichten und Abfahrten bis in das nochmals 500 Höhenmeter tiefer gelegene Lot-Tal zu genießen.
Eigentlich ist das Städtchen St. Côme einen längeren Aufenthalt wert. Leider sehen sich die betagten Besitzer des einzigen Gasthofes nach wie vor nicht veranlasst, ihre in die Jahre gekommene Herberge in einen annähernd zeitgerechten Zustand zu bringen. So gönnen Sie sich eine angemessene Pause in diesem sehenswerten und freundlichen Ort und genießen das nunmehr milde Klima mit seiner üppigen und farbenfrohen Vegetation.
Weiter auf Ihren Rädern durchfahren Sie die lieblichen Uferzonen des Lot und schauen sich kurz vor Ihrem Tagesziel in Espalion bestimmt noch die am Weg liegende Kirche Saint-Hilarian-de-Perse an, deren bauliche Anfänge bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen. Ihre einmaligen Innenräume und Deckenmalereien zählen sicherlich zu den kostbarsten Kunstschätzen in dieser Gegend.

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Tag 7
Von Espalion nach Espeyrac
Tag 8
Von Espeyrac nach Conques
Tag 9
Von Conques nach Figeac
Tag 10
Von Figeac nach Cabrerets
Tag 11
Von Cabrerets nach La Maîterie Rouge
Tag 12
Von La Maîterie Rouge nach Cahors
Tag 13
Von La Cahors nach Durfort
Tag 14
Von Durfort nach Moissac
Tag 15
Von Moissac nach Lectoure
Tag 16
Von Lectoure nach Larressingle
Tag 17
Von Larressingle nach Lanne-Soubiran
Tag 18
Von Lanne-Soubiran nach Arzacq-Arraziguet
Tag 19
Von Arzacq-Arraziguet nach Navarrenx
Tag 20
Von Navarrenx nach Larceveau
Tag 21
Von Larceveau nach St. Jean-Pied-de-Port




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