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Routeninfo Frankreich
Via Podiensis
Französischer Jakobsweg von Le Puy nach St. Jean
 
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  Via Podiensis: detaillierte Beschreibung
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  5. Tag: Von St. Alban-sur-Limagnole nach Montgros
24 km/W + 13 km/R = 37 km
Heute führt Sie der Pilgerweg aus der Margeride in das karge, weite Bergland des Aubrac. Kälte fällt von seinen Höhen in der Nacht und deckt die Niederungen der Limagnole oft in feuchten Nebel.
Mit dem Verlassen des Tales beginnt ein reizvoller Aufstieg auf angenehmen Pfaden. Bruchholz der vergangenen Herbststürme häuft sich in den Wäldern, neue Kiefernschonungen geben Hoffnung auf bessere Zeiten. Noch ist das Landschaftsbild dem der vergangenen Tage recht ähnlich. Hügel und Täler durchquert der Pilgerweg, er bringt uns über Chabanes Planes und Les Estrets langsam in die höheren Bereiche vor Aumont-Aubrac. Auf den Rädern erreichen Sie das kleine Städtchen, ergänzen vielleicht Ihre persönlichen Vorräte und suchen die außerhalb liegende Raststelle im Kiefernwald auf.
Gestärkt gehen Sie die Nachmittagsstrecke an. Dabei wird zunächst die Autobahn überraschen, die gar nicht in das Bild der vergangenen Tage passt. Immerhin ist man froh, dass bei der Planung die Pilger nicht vergessen wurden. So durchquert man schnell die enge Röhre und entfernt sich in die ruhigen Bereiche.
Bis zum nächsten Treffpunkt an den so genannten Vier Wegen verrät die Natur noch nichts von den Ausmaßen der angeblich einsamsten Gegend Frankreichs, die nun vor Ihnen liegt. Dann plötzlich hört der Wald auf, und Sie werden mit unwegsamen Pfaden, sumpfigen Wiesen, Schlammlöchern, aber auch mit endlosen Weitblicken über eine einzigartige Vegetation hinweg konfrontiert. Oftmals gilt es, Tore und Gatter zu übersteigen, Wegbegleiter werden dann die braunen Rinder sein, hin und wieder auch robuste Pferde mit ihren dickfelligen Fohlen. Kleine Querstraßen verbinden die wenigen Gehöfte, alt und stattlich ruhen sie in der Weite der Landschaft. Lange Viehtransporter begegnen Ihnen, voll beladen und häufig ein trauriger Anblick.
Riesige Granitsteine, rund geschliffen im Laufe der Zeit und im Wechselspiel der Temperaturen teilweise der Länge nach gespalten, geben interessante Einblicke in die natürlichen Abläufe und Gesetze einer leider oft als öde und langweilig bezeichneten ursprünglichen Region.
Immer wieder bieten sich Gelegenheiten, die fernen Horizonte zu suchen, letztmalig und hier besonders faszinierend kurz vor dem nächsten Treffpunkt auf einer Anhöhe, wo sich im Wind die niedrig wachsenden Küchenschellen mit ihren zottig violetten Blüten biegen und das Lichtspiel der einsetzenden Abendsonne beginnt.
Wenn dann die kalten Winde des Aubrac einmal nicht so heftig wehen, können die letzten Kilometer auf ruhigem Sträßchen bis zum reizenden Übernachtungsquartier ,Maison de Rosalie' von Montgros zu einem guten Abschluss dieses langen Tages werden.

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Tag 6
Von Montgros nach Espalion
Tag 7
Von Espalion nach Espeyrac
Tag 8
Von Espeyrac nach Conques
Tag 9
Von Conques nach Figeac
Tag 10
Von Figeac nach Cabrerets
Tag 11
Von Cabrerets nach La Maîterie Rouge
Tag 12
Von La Maîterie Rouge nach Cahors
Tag 13
Von La Cahors nach Durfort
Tag 14
Von Durfort nach Moissac
Tag 15
Von Moissac nach Lectoure
Tag 16
Von Lectoure nach Larressingle
Tag 17
Von Larressingle nach Lanne-Soubiran
Tag 18
Von Lanne-Soubiran nach Arzacq-Arraziguet
Tag 19
Von Arzacq-Arraziguet nach Navarrenx
Tag 20
Von Navarrenx nach Larceveau
Tag 21
Von Larceveau nach St. Jean-Pied-de-Port




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