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Routeninfo Frankreich
Via Podiensis
Französischer Jakobsweg von Le Puy nach St. Jean
 
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  Via Podiensis: detaillierte Beschreibung
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  3. Tag: Von St. Privat-d'Allier nach Saugues
11 km/W + 10 km/R = 21 km
Selten hat man Gelegenheit, vor- und zurückliegende Tagesstrecken derart übersichtlich zu betrachten. So ist der am Rande der Allier-Abbruchkante gelegene Weiler Rochegude mit seiner kleinen Kapelle guter Aussichtspunkt auf das weit unten verlaufende Flusstal, welches durchquert werden muss, bevor man die gegenüber liegende Höhe mit seinen Weilern und Wäldern erklimmt. Von einem der vielen Felsen neben dem kleinen Kirchlein, das sich malerisch vor der großartigen Kulisse abhebt, schaut man in die Weite und rätselt, wo man sich Stunden später wohl aufhalten wird.
Nach steilem Abstieg auf die Zwischenhöhe von Pratclaux ist man mit dem Rad auf schmalem Asphalt rasch an der alten Brücke, die mit ihren vielen Verstrebungen über den rauschenden Allier führt. Bei günstigen Wasserständen bietet er den Kanuten und Raftern anspruchsvolle Abfahrten.
Monistrol nennt sich dieser Ort, ein kleiner Besuch in der typischen Bar/Tabac, eine Besorgung in der bescheidenen Alimentation sowie ein Blick auf das romanische Steinkreuz hinter der Kirche werden als kleine Ortsbesichtigung genügen.
Sie übergeben Ihr Fahrrad und machen sich an die kurze aber heftige Steigung. Die Route wird Sie später über weiche Wege lichter Wälder, geschmückt durch kräftiges Gelb blühender Ginsterbüsche, in angenehmen Serpentinen in den oben liegenden Weiler Montaure bringen. Zerfallene Scheunen geben mit ihren eingravierten Jahreszahlen Einblicke in ihre Entstehung, leer stehende Höfe wurden einst aus Naturstein für die Ewigkeit gebaut und sind nun doch verlassen. Früher wurde man beim Herannahen von wachsamen Hunden verbellt, heute sind die wenigen verbliebenen Tiere des Pilgers Freund und begleiten einen bis zum nächsten Picknick im Grünen. Dies wartet auf Sie zwischen blühendem Ginster im Schatten einer alten Kiefer, nicht weit vom Dorfrand entfernt. Hier lassen sich noch einmal die inzwischen hinter Ihnen liegenden Landschaften zurück verfolgen.
Auf dieser nun erreichten Höhe von 1030 Metern verläuft der weitere Naturweg durch die einsamen Hochflächen der Margeride, berührt hin und wieder kleine namenlose Weiler, die im Laufe der Zeit durch fortlaufende Restaurierarbeiten vor ihrem Verfall bewahrt blieben.
Vor den Toren von Saugues erinnert ein aus Holz geschnitzter Wolf an längst vergangene Zeiten, als dieser hier sein Unwesen trieb und die Bevölkerung des Ortes in Angst und Schrecken versetzte. Das Städtchen selbst macht einen freundlichen und soliden Eindruck, in seiner typisch französischen Art bietet es in überschaubarem Maße alle nötigen Einrichtungen und erfreut uns mit einem komfortablen Hotel und liebenswerten Wirtsleuten.
Wer es später noch beschaulich mag, wird sich vielleicht auf den Weg zum nahen See begeben, hier lässt es sich gemütlich den Anglern zusehen oder von einer Bank aus den Blick auf die Silhouette der Stadt mit ihrem kantigen Kirchturm genießen.

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Tag 4
Von Saugues nach St. Alban-sur-Limagnole
Tag 5
Von St. Alban-sur-Limagnole nach Montgros
Tag 6
Von Montgros nach Espalion
Tag 7
Von Espalion nach Espeyrac
Tag 8
Von Espeyrac nach Conques
Tag 9
Von Conques nach Figeac
Tag 10
Von Figeac nach Cabrerets
Tag 11
Von Cabrerets nach La Maîterie Rouge
Tag 12
Von La Maîterie Rouge nach Cahors
Tag 13
Von La Cahors nach Durfort
Tag 14
Von Durfort nach Moissac
Tag 15
Von Moissac nach Lectoure
Tag 16
Von Lectoure nach Larressingle
Tag 17
Von Larressingle nach Lanne-Soubiran
Tag 18
Von Lanne-Soubiran nach Arzacq-Arraziguet
Tag 19
Von Arzacq-Arraziguet nach Navarrenx
Tag 20
Von Navarrenx nach Larceveau
Tag 21
Von Larceveau nach St. Jean-Pied-de-Port




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