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Routeninfo Frankreich
Via Podiensis
Französischer Jakobsweg von Le Puy nach St. Jean
 
ImpressionImpressionImpression
 
 
  Via Podiensis: detaillierte Beschreibung
Impressionen
 
 
  2. Tag: Von Le Puy nach St. Privat-d'Allier
16 km/W + 8 km/R = 24 km
Die ersten Tage auf dem Pilgerweg zeigen bei manchen Wanderern anfängliche Unsicherheiten. Gruppenbildung und Ausgelassenheiten sind eine natürliche Antwort darauf, doch führt dies häufig zu Fehlgängen sowie dem Übersehen von Zeichen und Markierungen, aber auch zu oberflächlichen Wahrnehmungen. Besonders dieser Verlust an Sinneseindrücken wird leider erst später bemerkt. Gut gemeinte Appelle bewirken, dass man nach ersten Anlaufschwierigkeiten gerne auch seine Wege alleine sucht und dafür letztlich dankbar ist. Spätestens am nächsten Ort bzw. nächsten Treffpunkt ist man wieder in Gesellschaft und begrüßt dies allgemein.
Ihr Wanderweg führt Sie auf historischem Pilgerweg über den als GR 65 weiß-rot markierten Pfad aus der Senke von Le Puy in höhere Bereiche und zunächst in den ersten Weiler La Roche. Hier trifft man inzwischen regelmäßig zwei freundliche junge Damen, die kühle Getränke am Wegrand ausschenken und sich ihr Taschengeld mit dem Verkauf von Pilgermuscheln, Wanderstöcken und kleiner Souvenirs aufbessern. Auffallend sind die aus schwarzem Basalt gebauten Häuser und Kirchen, mit ihren weißen Fugen verlieren sie ihren abweisenden Charakter. Man verlässt das Talbecken und erreicht St. Christophe, wo Sie schon bald das erste Picknick erwartet. So oft es Wetter und Örtlichkeiten zulassen, werden auch in den folgenden Tagen diese Brunches als Mittagsverpflegung angeboten.
Anschließend nehmen Sie für ein kurzes Stück Ihr Rad, auf kaum befahrbaren Dorfverbindungswegen durchfahren Sie eine Zwischenebene. Auch ist es möglich, einen Abstecher in die nördlich und damit abseits des Weges gelegene Kirche von Bains zu unternehmen.
Inmitten blühender Wiesen wird Ihnen die kleine Rochus-Kapelle gefallen, sie ist alljährlich im August großes Wallfahrtsziel. Überhaupt begleitet Sie der Pestheilige mit seinem Hund noch häufiger auf Ihrer Reise.
In Montbonnet fallen die Häuser aus rötlichem Vulkangestein auf. Porös und isolierend liefert dieses Material den geeigneten Baustoff dieser Gegend. Blühender Flieder und Obstbäume in den Gärten, Schlüsselblümchen und Löwenzahn auf den Wiesen, aufgelockert durch das leuchtende Blau wilder Vergissmeinnicht, stellen die natürlichen Kontraste dar.
Ab hier liegt eine gut zweistündige Wanderung vor Ihnen, entlang kleiner Bäche, durch feuchte Moorlandschaften und stille Föhrenwälder mit nadelgepolsterten Pfaden. Die Ausblicke über die Schluchten des Allier nehmen Eindrücke der nachfolgenden Landschaften der Margeride voraus.
So bescheiden die kleine Gemeinde Saint-Privat-d'Allier auch sein mag, es wird Ihnen gefallen, sich dort in der verbleibenden Nachmittagszeit umzusehen, kleine Hügel mit herrlichen Aussichten zu ersteigen oder zumindest den schmalen Weg zu Kirche und Burg einzuschlagen.

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Tag 3
Von St. Privat-d'Allier nach Saugues
Tag 4
Von Saugues nach St. Alban-sur-Limagnole
Tag 5
Von St. Alban-sur-Limagnole nach Montgros
Tag 6
Von Montgros nach Espalion
Tag 7
Von Espalion nach Espeyrac
Tag 8
Von Espeyrac nach Conques
Tag 9
Von Conques nach Figeac
Tag 10
Von Figeac nach Cabrerets
Tag 11
Von Cabrerets nach La Maîterie Rouge
Tag 12
Von La Maîterie Rouge nach Cahors
Tag 13
Von La Cahors nach Durfort
Tag 14
Von Durfort nach Moissac
Tag 15
Von Moissac nach Lectoure
Tag 16
Von Lectoure nach Larressingle
Tag 17
Von Larressingle nach Lanne-Soubiran
Tag 18
Von Lanne-Soubiran nach Arzacq-Arraziguet
Tag 19
Von Arzacq-Arraziguet nach Navarrenx
Tag 20
Von Navarrenx nach Larceveau
Tag 21
Von Larceveau nach St. Jean-Pied-de-Port




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