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Routeninfo Frankreich
Via Podiensis
Französischer Jakobsweg von Le Puy nach St. Jean
 
ImpressionImpressionImpression
 
 
  Via Podiensis: detaillierte Beschreibung
Impressionen
 
 
  1. Tag: Ankunft in Le Puy
Anreise nach eigener Wahl. Empfohlene Möglichkeiten:

Per Flug
nach Lyon, von dort mit dem Begleitfahrzeug nach Le Puy.
[Rückflug ab Toulouse]
Mit dem Auto
Abstellmöglichkeit auf dem örtlichen Campingplatz.
[Rückfahrtmöglichkeit im Begleitfahrzeug nach Le Puy gegen Kostenbeteiligung.]
Mit dem Zug

Vorwort:
Diese Tourenbeschreibung wurde konzipiert für einen Reisezeitpunkt im Frühjahr. Eine Durchführung zu späteren Jahreszeiten ist ebenso reizvoll, würde jedoch verschiedene Versionen für die Landschafts- und Vegetationsbeschreibung notwendig machen. Natürlich erblüht das Land auch in anderen Zeitabschnitten, nur eben anders. Auf die verschiedenartigen Darstellungen habe ich aus nahe liegenden Gründen verzichtet und bitte, dies zu berücksichtigen.
Zum Thema Pilgerausweis: Wer ihn nicht von Deutschland mitgebracht hat, lässt sich den Pass in der Sakristei der Kathedrale ausstellen. Hier gibt es auch den ersten Stempel! In Frankreich haben Ausweis und Stempel eigentlich nur Sammlerwert.
Le Puy war und ist noch immer für viele Pilger, die nicht von zuhause aus starten können, ein begehrter Startpunkt auf den Weg in das ferne Santiago. Daneben erwartet den Besucher eine Vielzahl interessanter Erlebnisse. Wer die Stadt noch nicht kennt, dem sei eine zusätzliche Vorübernachtung hier angeraten.
Samstag ist traditioneller Markttag, in den Vormittagsstunden scharen sich am Place du Plot Einheimische wie Touristen um die Käsestände, liebevoll und malerisch werden Obst und Gemüse in den hübschen Nebenstraßen vor den farbenfrohen alten Häusern angeboten. Das Klöppelhandwerk wird als Erbe gepflegt, alte und junge Menschen zeigen in der Rue des Tables, der frequentierten Meile zur Kathedrale hinauf, stolz ihre Fertigkeiten und bieten den staunenden Besuchern prächtige Spitzen zum Kauf.
Neugierig hält man vielleicht Ausschau nach Pilgern unter den Touristen und freut sich, wenn man an einem Rucksack die erste Muschel sieht. Wichtig und begehrt als Signum des Weges nach Santiago werden Sie sich bei Bedarf auf der ersten Etappe an einem kleinen Verkaufsstand zweier geschäftstüchtiger Mädels mit diesem Erkennungszeichen ausstatten.
In hügeliger Vulkanlandschaft erbaut, bietet Le Puy mit verschiedenen Aussichtsplätzen und Erhebungen Gelegenheiten für erste Belastungsproben. Durch die malerischen Wege der Stadt mit ihren farbigen Fassaden und Plätzen wird man wohl zunächst die vielen Stufen zur Kathedrale hoch auf sich nehmen (bis 18 Uhr). Bustouristen geben sich häufig mit dem Besuch dieser zweifellos bedeutenden Sehenswürdigkeit zufrieden. Konditionell besser vorbereitet zieht es Sie vielleicht zum benachbarten Hügel Rocher Corneille (bis 19 Uhr), auf dem die Jungfrauenstatue thront und wegen ihrer Farbe manch abfällige Bemerkung über sich ergehen lassen muss. Unbestreitbar jedoch gilt der Ausblick auf die Stadt von hier aus zu den schönsten. Dass der Gang zum spitzen Felskegel Rocher d'Aiguilhe und hoch zur Kirche St. Michel (bis 19 Uhr) nicht immer zum touristischen Pflichtprogramm zählt, danken wir den 260 Treppenstufen, die, in den Fels gehauen, den einzigen Zugang zu dieser stillen Kostbarkeit darstellen. Der Blick von hier oben erinnert an die damit verbundene Legende und das Mädchen, das hier in den Tod sprang. Wichtiger jedoch sind das Portal und der Innenraum, der in seiner unüblichen Gestaltung eher an eine Höhle erinnert. Scheinbar ungeordnet stützen glänzende Säulen das Gewölbe, die bescheidene Einrichtung fügt sich harmonisch in die schlichte Anmut dieser Stätte. Die besten Eindrücke nimmt man mit, wenn es einem gelingt, kurz vor Schließung oder als einer der ersten am Morgen hier zu sein. Neben dem einmaligen Standort sind es die komprimierte Ausgestaltung und die andächtige Stimmung, die den Ort zum Kleinod werden lassen. Staunen äußert sich in Sprachlosigkeit, in stiller Anerkennung und Ehrerbietung.

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Tag 2
Von Le Puy nach St. Privat-d'Allier
Tag 3
Von St. Privat-d'Allier nach Saugues
Tag 4
Von Saugues nach St. Alban-sur-Limagnole
Tag 5
Von St. Alban-sur-Limagnole nach Montgros
Tag 6
Von Montgros nach Espalion
Tag 7
Von Espalion nach Espeyrac
Tag 8
Von Espeyrac nach Conques
Tag 9
Von Conques nach Figeac
Tag 10
Von Figeac nach Cabrerets
Tag 11
Von Cabrerets nach La Maîterie Rouge
Tag 12
Von La Maîterie Rouge nach Cahors
Tag 13
Von La Cahors nach Durfort
Tag 14
Von Durfort nach Moissac
Tag 15
Von Moissac nach Lectoure
Tag 16
Von Lectoure nach Larressingle
Tag 17
Von Larressingle nach Lanne-Soubiran
Tag 18
Von Lanne-Soubiran nach Arzacq-Arraziguet
Tag 19
Von Arzacq-Arraziguet nach Navarrenx
Tag 20
Von Navarrenx nach Larceveau
Tag 21
Von Larceveau nach St. Jean-Pied-de-Port




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