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Via de la Plata
Spanischer Jakobsweg von Salamanca nach Santiago u. Finisterre
 
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  Via de la Plata II: Zeitablauf / detaillierte Beschreibung
Impressionen
 
 
  17. Tag: Lires – Fisterra – (Santiago d.C.)
7 km/W + 8 km/R = 15 km

Was wäre eine Pilgerreise auf dem spanischen Jakobsweg, ohne das legendäre Ende der Welt gesehen zu haben? Es zieht uns nach Fisterra, zum Kilometerstein „0”, und selbst bei aller Nüchternheit lässt sich nicht leugnen, dass dieser Flecken noch immer eine besondere magische Anziehungskraft hat.
Das Tal des Rio Lires begleitet den Wanderweg zunächst in die umliegenden Hügel, stellenweise sind die Pfade verwachsen, Markierungen nicht immer eindeutig, da der Weg – wenn auch selten - in beiden Richtungen begangen wird. Der Gang nach Canosa führt durch freundliche Hohlwege und lichte Wälder und steht damit kaum als Synonym für tiefe Demutsbezeugungen. Lediglich die kleinen Verirrungen und Umwege im Ort mögen als zusätzliche Buße betrachtet werden und uns an das Sprichwort erinnern. Vielleicht verleitet es uns auch zum Sinnieren über die Frage, mit wie viel Demut eine Pilgerreise begangen werden sollte. Größe und Langlebigkeit von Natur und Geschichte geben dazu den geeigneten Anlass und Hintergrund.
So ist der Weiler Padrís bald erreicht, von dessen Anhöhe man weit zu den langen Stränden der Playa de Rostro im Westen schauen kann. Oberhalb dieser Bucht verbindet ein Asphaltweg mehrere Siedlungen und ist für uns die geeignete Radstrecke in die Niederungen der sich zunehmend abflachenden Halbinsel. Damit verbunden bieten sich gute Aussichten auf die gegenüber liegenden Küstenregionen im Osten und die vor einem liegende Landspitze Fisterras. Dieser Abschnitt endet für uns an den geschützten Oststränden der Playa de Langosteira, ihre Naturbelassenheit und Schönheit passt so recht zur Freude, endlich angekommen zu sein.
Bis zum Ort und seinem malerischen Fischerhafen legen Sie die letzten Meter an den ruhigen Stränden entlang zurück. Später ist es noch eine halbe Stunde bis an das Ende der Landspitze und zu dem Leuchtturm. Hoch über den Klippen steht man dann am letzten Pilgerstein und wird sich bewusst, dass damit die lange Reise über die Via de la Plata mit mehr als 1000 km zu Ende geht.

Auf der Küstenstraße längs der zahlreichen Buchten und Fjorde bringt Sie das Begleitfahrzeug gegen Mittag über die 120 Kilometer (3 Stunden einschließlich Pause in Muros) zurück nach Santiago in das vertraute Hotel. Je nach Witterung lässt sich auch eine kürzere Verbindung für den Rückweg nehmen.

In den verbleibenden Stunden haben Sie noch einmal Gelegenheit, diese besondere Stadt mit ihren vielfältigen Anreizen und Attraktionen zu genießen, bevor es dann am kommenden Tag heißt, Abschied zu nehmen.


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