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Via de la Plata
Spanischer Jakobsweg von Salamanca nach Santiago u. Finisterre
 
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  Via de la Plata II: Zeitablauf / detaillierte Beschreibung
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  4. Tag: Granja d. M. – Camarzana de Tera (739 m)
13 km/W + 42 km/R = 55 km

An der Kirche wenden wir uns nach Westen und verlassen Granja auf einem breiten Feldweg, der schon bald rechts auf eine Anhöhe abzweigt. Hügeliger wird das Land und damit auch in seiner Vegetation abwechslungsreicher. Stämme von Steineichen dienen zur Markierung der Wege, leider werden die gelben Zeichen jedoch oft übersehen. Zistrosen, die ihre Blütezeit im März haben, verbreiten über die Blätter ihren typischen Duft. Er wird Sie bei späteren Gelegenheiten vielleicht an diese Tage erinnern. Bald hat man die Straße und die sehenswerte Brücke über den Rio Tera erreicht. Stabil, aber alt und schmal stellt sie einen Engpass für den Verkehrsfluss der Neuzeit dar und sicher bangt man um ihre Erhaltung. Anschließend auf den Rädern gilt es, ein kurzes Stück hügeliger Landschaften mit großartigen Ausblicken zu durchfahren.
Dieser Streckenabschnitt macht nach der Monotonie der Getreidefelder einen erfreulich abwechslungsreichen Eindruck. Sind es auf den Höhen noch die skurril zurück geschnittenen Steineichen, so setzt sich die intensiv betriebene Landwirtschaft in den Flusstälern von Esla und Tera auffallend fort. Zwischen den durchfahrenen Dörfern findet das Auge immer wieder Gefallen am Gedeihen von Blumen und Feldfrüchten aller Art.

Auffallend ist die rote Ziegelbauweise in dieser Gegend. Die lehmhaltigen roten Böden werden Sie später noch daran erinnern. Im Gegensatz zur freundlich wirkenden Baustruktur sind die geräumigen Wege der Ortschaften inzwischen oft lieblos zubetoniert. Umso verlockender stellt sich das reifende Obst in den Gärten und der üppig wachsende Mais dar.
Hinter Burganes zweigen wir für die Mittagspause ab in Richtung Mosar. Hier finden wir an den Ufern des Rio Tera einen weitläufigen Rastplatz sowie ein Restaurant.
Die ruhige Landstraße, die die kleinen Dörfer umgeht, sollten Sie so oft als möglich verlassen, um die alten Ortschaften zu durchfahren, was lohnend und abwechslungsreich ist. Zwischendurch fallen exakt angelegte Pappelwälder auf, später auch in die Hänge gebaute Bodegas, die vom Namen her auf Weinkulturen hinweisen. Durch ihre kühlen Innentemperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit sind sie für die Lagerung des Weines geradezu ideal.

In Bercianos endet die Radstrecke, man trifft hier auch wieder auf den markierten Pilgerweg, den wir am Vormittag an der Brücke über den Rio Esla verlassen hatten.
Wieder zu Fuß auf dem Weg und auf eine Anhöhe zu, treffen Sie mit zunehmender Steigung auf eine sich rasch verändernde Vegetation. Zahlreiche Flechten schmücken die Zweige der Steineichen (Encinas). Viele Bodegas geben den Hängen den Anschein von großen Maulwurfshügeln. Auf manchen Hügeln werden zur allgemeinen Verwirrung sogar Schornsteine gesichtet.
Oben auf der Hochebene führt der Weg durch Schatten spendende Kiefernwälder und bald hinab in die breite Flussebene des Rio Tera. Vor dem Erreichen des nächsten Treffpunktes steht rechts ein eigenartiges Gebäude: Es ist ein altes, mit Lehmziegeln errichtetes Haus, dem man kürzlich mit modernen Ziegelsteinen eine neue Hülle und damit ein modernes Aussehen gegeben hat. Die Fenster- und Türrahmen geben Einblick in diese Metamorphose, die bauklimatisch gesehen bestimmt eine gute Lösung darstellt.

Über ruhige Umwege bringen Sie die Räder durch die Ebene in einer knappen halben Stunde an das heutige Tagesziel.
 

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Tag 5
Von Camarzana d. T. nach Mombuey
Tag 6
Von Mombuey nach Puebla de Sanabria
Tag 7
Von Puebla de Sanabria nach A Gudiña
Tag 8
Von A Gudiña nach Laza
Tag 9
Von Laza nach Los Milagros
Tag 10
Von Los Milagros nach Ourense
Tag 11
Von Ourense zum Kloster Oseira
Tag 12
Vom Kloster Oseira nach Silleda
Tag 13
Von Silleda nach Santiago de Compostela
Tag 14
Von Santiago nach Aguapesada
Tag 15
Von Aguapesada nach Dumbria
Tag 16
Von Dumbria über Muxia nach Lires
Tag 17
Von Lires nach Fisterra
Tag 18
Abreise nach Deutschland



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