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Camino Francés
Spanischer Jakobsweg von St. Jean nach Santiago
 
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Camino Francés: detaillierte Beschreibung
Impressionen
 
 
  Von Villafranca nach O Cebreiro (1.300 m)
21 km/W + 9 km/R = 30 km

Nur wenige Schritte von Ihrem Quartier entfernt beginnt der Pilgerweg über eine steil ansteigende Rampe zu einem reizvollen Höhenweg, der dem Wanderer die zwar kürzere, aber verkehrsreiche Talstraße durch das Valcarce erspart.

Viele Tage schon genießen Sie diese phantastischen Ausblicke, doch nun kommt noch der Reiz einer sich verändernden Vegetation hinzu: Esskastanienwälder verkünden die Nähe Galiciens! Aus der Stille heraus hört man gelegentlich von fern die Bauern ihre Ochsen antreiben. So sieht man noch Pflüge, die schon vor Generationen den steinigen Boden bearbeiteten. Und wenn der Ruf Ihnen gilt, dann vielleicht deshalb, weil man in Gedanken versunken vom Wege nach Santiago abgekommen war...

Spätestens beim Betrachten der inzwischen neu entstandenen Schnellstraße im Tal wird man in die Gegenwart zurückgeholt, und man staunt, wie kompromisslos man für die Geradlinigkeit von Verkehrswegen Berge versetzt und Landschaften verändert.
Eigentlich schade, dass Sie der Pilgerweg aus der mühsam gewonnenen Höhe hinter Trabadelo wieder ins Tal von Valcarce führt. Somit bleibt Ihnen später der nochmalige Anstieg über 600 Meter nicht erspart.

Wieder auf den Rädern, verlassen Sie schon nach drei Kilometern die alte N VI, die kurz vor Ambasmestas hinauf zum Pedrafita-Pass abzweigt. Über Vega de Valcarce, wo Sie sich am schattigen Rio gemütlich zur Mittagsrast zusammensetzen, folgen Sie bis Herrerias der alten Passstraße durch das fruchtbare und idyllische Tal des Valcarce. Dort geben Sie die Räder ab und steigen am klaren Bergbach entlang der Höhe von Cebreiro und damit auch der Provinzgrenze entgegen.
Oben, hinter der Bergkuppe in rund 1300 m Höhe, ist es soweit: Gleich einem aufgeschlagenen Buch liegt die Landschaft Galiciens unter Ihnen, mit ihren bunt gewürfelten Feldern, auf denen Getreide, galicischer Kohl oder Mais angebaut werden, mit Esskastanienwäldern, knorrigen Eichen und Ginster, urwüchsigen Bauernhöfen aus Schiefer und Granit - welch ein harmonisches Bild!
O Cebreiro war ursprünglich nicht viel mehr als eine Hand voll keltischer Bauernhäuser, so genannter Pallozas. Mit ihren Kegeldächern aus Stroh ducken sie sich an den Hang. Heute steht der Ort unter Denkmalschutz. Zu Ehren Pfarrer Sampedros, Verfasser zahlreicher Pilgerschriften und für die Renaissance des Pilgerweges mit verantwortlich, wurde schon bald nach seinem Tod im Jahr 1989 in seiner Heimatgemeinde in schönster Lage eine neue Pilgerherberge erbaut. Vorbei waren damit die Zeiten, im Stroh auf dem Lehmboden einer Palloza zu übernachten.

In der Gaststube neben der Kirche ist man häufig international versammelt, an langen Tischen werden bei schmackhaften, üppigen Gerichten und trockenem Ribeiro die Geschichten des Camino bis in die späte Nacht ausgetauscht.

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Tag 16
Von O Cebreiro nach Portomarin
Tag 17
Von Portomarin nach Arzúa
Tag 18
Von Arzúa nach Santiago de Compostela
Tag 19
Ruhetag in Santiago de Compostela
Tag 20
Abfahrt von Santiago




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